Die Reise zur Schule der Zukunft
Dein Praxisbuch der Schultransformation

Die Reise zur Schule
der Zukunft Dein Praxisbuch der
Schultransformation
Martin Ruckensteiner
& Verena Thoma
Mit einem Vorwort von
Michael Schratz
Das sagen die Autor*innen Martin Ruckensteiner und
Verena Thoma zum Buch:
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Wir veröffentlichen unser Buch „Die Reise zur Schule der Zukunft“ bei Buchschmiede, einem Unternehmen für Selfpublishing.Der Druck erfolgt in Österreich und wird ca. eine Woche dauern, exkl. Versand.
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Danke!
Das Buch ist ein Gemeinschaftswerk von mehr als 40 Personen.
Danke an Jonas Krämer, Christina Haslauer und Daniela Longhino für die Führung der Interviews.Danke an Karin Dorner, Christian Grabher, Ingrid Teufel, Karl Dwulit, Andreas Wurzrainer, Margot Stern-Isak, Brigitta Hribernig, Lydia Kalcher, Eva Egger-Schinnerl, Barbara Leitner, Petra Bauer, Irene Schemel, Nina Blaas, Claudia Mücke, Susanne Kappl, Silvia Puchinger, Sandra Lehner, Lisa David, Gudrun Müller, Astrid Peel, Andreas Juen, Claudia Ladner, Martin Vettori, Angelika Koppenwallner, Sylvia Grafinger, Christine Huber, Silvia Schilcher, Andrea Nuncic, Viktoria Mitter, Bernhard Brunner und Roland Reichart-Mückstein für eure Erzählungen.
Danke an Michael Schratz für das Vorwort.
Danke an Karina Fernandez und Marcel Reiner für die methodische Beratung und Verena Söll, Maximilian Lex, Daniela Zehetner für die Transkription.
Danke an Karin Dorner, Sandra Messner und Bernhard Frischmann für den Schulterblick während des Schreibens. Danke an León Schellhaas und Johann Olstowski für Text-Beratung, Grafik und Layout. Danke an Tamara Lindner für die Tipps zum Selber-Verlegen.
Die Reise zur Schule der Zukunft
Martin Ruckensteiner / Verena Thoma / Vorwort von Michael Schratz
Dein Praxisbuch der Schultransformation

Wie Lernen gelingt
Roland Reichart-Mückstein / Martin Ruckensteiner / Verena Thoma
Wirkungsfaktoren des Lernens aus wissenschaftlicher Sicht
Wie gelingt Lernen?
Welche Bedingungen oder Faktoren tun dem Lernen gut und welche sind eher schädlich?
Wir haben digitale Bibliotheken durchforscht, Expert*innen der Wissenschaft zu dem Thema befragt, die Ergebnisse internationaler Metastudien gesammelt, Publikationen anerkannter Organisationen und Bücher einschlägiger Autor*innen studiert. Als Ergebnis liegen 10 Faktoren mit kurzer Beschreibung vor, die wir ganz bewusst extrem verdichtet und vereinfacht haben, um sie für die Lehr- und Lernpraxis in der Schule gut nutzen zu können.
Wir nehmen gerne Verbesserungsvorschläge entgegen und werden die Faktoren überarbeiten, sollten wir auf neue Erkenntnisse stoßen.
Welche Bedingungen oder Faktoren tun dem Lernen gut und welche sind eher schädlich?
Wir haben digitale Bibliotheken durchforscht, Expert*innen der Wissenschaft zu dem Thema befragt, die Ergebnisse internationaler Metastudien gesammelt, Publikationen anerkannter Organisationen und Bücher einschlägiger Autor*innen studiert. Als Ergebnis liegen 10 Faktoren mit kurzer Beschreibung vor, die wir ganz bewusst extrem verdichtet und vereinfacht haben, um sie für die Lehr- und Lernpraxis in der Schule gut nutzen zu können.
Wir nehmen gerne Verbesserungsvorschläge entgegen und werden die Faktoren überarbeiten, sollten wir auf neue Erkenntnisse stoßen.
School Citizenship in der Augartenstraße
Amin Ahmetovic / Azra Bajrica / Fabian Eggenfellner / Mateo Katava
Projektbericht und Präsentation
Die „MS Augartenschule“ befindet sich im zweiten Gemeindebezirk. Der Großteil der Kinder und Jugendlichen an der Mittelschule hat Migrationserfahrung.
In der Schule treffen Jugendliche in prägenden Phasen ihres Lebens aufeinander und finden sich in einem verflochtenen System wieder, in welchem soziale Kontakte, organisatorische Angelegenheiten, Wissensaneignung in diversen Bereichen, Druck und Stress, Widerspiegelung von sozioökonomischen Privilegien bzw. Defiziten und Machtausübung an der Tagesordnung stehen. Um sich in so einem System zurecht zu finden, hat jedes Kind seine eigenen Methoden und Umgangsweisen, jedoch entstehen innerhalb von Schulen verschiedene, einzigartige Gruppendynamiken, da die Teilhabenden jeweils diverse Lebenserfahrungen und kulturelle Unterschiede aufweisen.
Unser Projekt folgt einem systematischen Ansatz um die strukturelle Situation der spezifischen Schüler*innenschaft der ‚Augartenschule‘ angemessen zu erfassen und der Tatsache Rechnung zu tragen, dass in der Schule soziale Problematiken mit ausverhandelt werden, die nicht ursächlich hier entstehen.
Basis der School Citizenship ist ein partizipatives Demokratieverständnis. Sie funktioniert auf zwei Ebenen, einerseits integriert im Schuljahr und andererseits als punktuelles Festival (School Citizenship Festival), das feierlich den Beginn der School Citizenship, die Verleihung der School Citizenship – Pässe (SC-Pass) markiert, gleichsam in das neue Miteinander einlädt und begleitet. Als Grundpfeiler der Schulrepublik schlagen wir fünf Themenbereiche vor, die in je eigener Weise Kompetenzen und Fertigkeiten ausbilden helfen, die für ein solidarisches, demokratisches und respektvolles Miteinander benötigt werden:
In der Schule treffen Jugendliche in prägenden Phasen ihres Lebens aufeinander und finden sich in einem verflochtenen System wieder, in welchem soziale Kontakte, organisatorische Angelegenheiten, Wissensaneignung in diversen Bereichen, Druck und Stress, Widerspiegelung von sozioökonomischen Privilegien bzw. Defiziten und Machtausübung an der Tagesordnung stehen. Um sich in so einem System zurecht zu finden, hat jedes Kind seine eigenen Methoden und Umgangsweisen, jedoch entstehen innerhalb von Schulen verschiedene, einzigartige Gruppendynamiken, da die Teilhabenden jeweils diverse Lebenserfahrungen und kulturelle Unterschiede aufweisen.
Unser Projekt folgt einem systematischen Ansatz um die strukturelle Situation der spezifischen Schüler*innenschaft der ‚Augartenschule‘ angemessen zu erfassen und der Tatsache Rechnung zu tragen, dass in der Schule soziale Problematiken mit ausverhandelt werden, die nicht ursächlich hier entstehen.
Basis der School Citizenship ist ein partizipatives Demokratieverständnis. Sie funktioniert auf zwei Ebenen, einerseits integriert im Schuljahr und andererseits als punktuelles Festival (School Citizenship Festival), das feierlich den Beginn der School Citizenship, die Verleihung der School Citizenship – Pässe (SC-Pass) markiert, gleichsam in das neue Miteinander einlädt und begleitet. Als Grundpfeiler der Schulrepublik schlagen wir fünf Themenbereiche vor, die in je eigener Weise Kompetenzen und Fertigkeiten ausbilden helfen, die für ein solidarisches, demokratisches und respektvolles Miteinander benötigt werden:
- 1.) Disku&Parti: Diskussion und Partizipation
- 2.) Gewaltfreie Kommunikation
- 3.) Kampfsport
- 4.) Film, Musik und Mediengestaltung und
- 5.) Theater der Unterdrückten.
Lernen mit Bedeutsamkeit
Barbara Panny / Christina Meikl / Rahma Eltabakh / Veronika Ziller / Sara Glanzer
Projektbericht und Werkzeugkoffer zur Interessensfindung
Unser Projekt fand im Rahmen der Lehrveranstaltung ‘Schul- und Unterrichtsforschung inklusive Schulpraxis – Praxisforschungsseminar in Kooperation mit Schule im Aufbruch’ an der Universität Wien statt, begleitet und unterstützt von den Lehrveranstaltungsleiter*innen Sandra Messner und Martin Ruckensteiner. Unsere Partnerschule für das Projekt ‘Lernen bedeutsamer machen’ war die Open School an der MS Dietmayrgasse im 20. Wiener Gemeindebezirk. Ein wesentliches Bestreben der Lehrpersonen der Open School besteht darin, ihren Schüler*innen bedeutsame Lernerfahrungen zu ermöglichen.
Innerhalb unseres Projektes ‘Lernen bedeutsamer machen’ lag dabei das Hauptaugenmerk auf der Gestaltung bedeutsamer Lernanlässe in den nachmittäglich stattfindenden Open Labs. Viele Schüler*innen nennen auf die Nachfrage nach ihrem Interesse oft nur einzelne Schulfächer, aber nicht Thematiken, die für sie selbst interessant sind. Des Weiteren geht es den Lehrpersonen der Open School in den Open Labs darum, Möglichkeiten zu schaffen, um neue Interessensgebiete für die Schüler*innen zugänglich zu machen.
Als Ergebnis der Arbeiten liegen der Projektbericht und der „Werkzeugkoffer zur Interessenfindung“ vor, ein praktisch einsetzbares Tool, durch das Kinder und Jugendliche ihre eigenen Interessen besser entdecken können.
Innerhalb unseres Projektes ‘Lernen bedeutsamer machen’ lag dabei das Hauptaugenmerk auf der Gestaltung bedeutsamer Lernanlässe in den nachmittäglich stattfindenden Open Labs. Viele Schüler*innen nennen auf die Nachfrage nach ihrem Interesse oft nur einzelne Schulfächer, aber nicht Thematiken, die für sie selbst interessant sind. Des Weiteren geht es den Lehrpersonen der Open School in den Open Labs darum, Möglichkeiten zu schaffen, um neue Interessensgebiete für die Schüler*innen zugänglich zu machen.
Als Ergebnis der Arbeiten liegen der Projektbericht und der „Werkzeugkoffer zur Interessenfindung“ vor, ein praktisch einsetzbares Tool, durch das Kinder und Jugendliche ihre eigenen Interessen besser entdecken können.
Offener Unterricht
Daniela Longhino
Qualitätsmerkmale, Dimensionen und Unterrichtskonzepte
Was ist guter offener Unterricht? Zunächst werden die Begriffe guter Unterricht und offener Unterricht aus der Literatur heraus definiert. Dabei werden Qualitätsmerkmale für guten Unterricht aufgelistet sowie verschiedene Dimensionen offenen Unterrichts angeführt. Anschließend wird versucht, offenen Unterricht anhand von verschiedenen Qualitätsmerkmalen für guten Unterricht einzuordnen, wobei besonderes Augenmerk auf Unterrichtskonzepten, die in Schulen im Aufbruch verwendet werden, liegt..
Vernetzung von Lehrer*innen für schulische und persönliche Potenzialentfaltung
Dr. Manuela Wipperfürth
Ausgangsbedingungen, Konzeptionen und Potenziale
Dieser Text beleuchtet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Potenzial und der günstigen Gestaltung von LehrerInnenvernetzung in Bezug auf Schul- und Unterrichtsentwicklung. Dem Austausch von LehrerInnen über ihren Unterricht, über Innovationsimpulse zur Unterrichts- und Schulentwicklung und ihre persönlichen Bemühungen um ihre weitere Professionalisierung wird allgemein eine positive Wirkung auf Unterrichts- und Schulqualität als auch die subjektive Berufszufriedenheit und Motivation zugeschrieben.
Pädagogik der Achtsamkeit
Dr. Karlheinz Valtl
Ein Literaturbericht
Was ist Achtsamkeit genau und inwiefern ist sie Gegenstand wissenschaftlicher Forschung? Wozu brauchen wir Achtsamkeit und was wissen wir über die Wirkungen achtsamkeitsbasierter Verfahren in Schule und anderen pädagogischen Handlungsfeldern? Was ist der aktuelle Stand der Implementierung von Achtsamkeit im Bildungswesen auf internationaler und nationaler Ebene? – Auf diese und angrenzende Fragen versucht der vorliegende Text in Form eines Überblicks Antworten und weiterführende Literaturhinweise zu geben.